Dome La Muerte & The Diggers – Dome La Muerte & The Diggers
Was erwartet uns auf dieser CD? Dome La Muerte & The Diggers, Band von Dome La Muerte, Gründungsmitglied der legendären Band CCM, Gitarrist von “Not Moving” und Leiter von “Hush”. Mit den Diggers kehrt er nun nicht wieder in die Szene zurück, er war nämlich nie wirklich verschwunden. Er verbrachte all die Jahre, indem er mit einigen Künstlern zusammenarbeitete, Musik für Theatervorführungen oder Soundtracks für Filme wie “Nirvana” von Gabriele Salvatores schrieb.
Line-Up:
- Dome La Muerte – Gesang, Gitarre
- Lady Casanova – Bass
- Matteo “basetta” Gioli – Gitarre, Backgroundgesang
- The Old Colonel Emiliano – Schlagzeug Weiterlesen…
Jeremiha – Where The Stars Scream Out Your Name
“Where The Stars Scream Out Your Name” ist das zweite Album der Jungs aus dem schwedischen Malmö. Dort wurde das Album am 28.03. veröffentlicht und ca. einen Monat später wird es bei uns in Deutschland erscheinen.
Line-Up:
- Emil Persson – Gesang
- Niklas Mattisson – Gitarre
- Alex Ek – Bass
- Anders Ingemarsson – Synthie
- Carl-Johan Blomqvist – Schlagzeug
Tracklist:
- Camellia
- Teen Machine
- Clockworks
- Never Been Down
- Through The Corridors
- Ordinary Love
- I Know This Feelings Right
- Guiding Light
- Far Beyond The Sun
- You Didn’t Get What You Deserved
Eigentlich bin ich sehr offen für jegliche Art von Musik, aber bei “Jeremiha” weiss ich fast gar nicht was ich sagen bzw. schreiben soll. Man stelle sich vor, man mixt rockige Klänge mit 80s Synthie-Pop der Marke “Aha” und computertechnisch bearbeitetem Gesang. An erster Stelle muss ich sagen, dass die Synthieklänge in den Songs einfach nur nerven und teilweise schon in den Ohren wehtun. Die rockigeren Stücke wie “Clockworks” oder “Never Been Down” sind von der Melodiestruktur ganz nett und man hat sich mit den Synthies auch ein klein wenig zurückgehalten. Ich habe die starke Vermutung, dass das Album zu sehr auf einen Mainstream-Chartserfolg abzielt. Mit echter Rockmusik hat das nichts mehr zu tun. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich einige Songs in den Clubs wund-rotieren, aber mir persönlich wäre die CD selbst als Hintergrundberieselung zu nervig.
Fazit:
Tut mir sehr leid Jungs, aber das Experiment “HIM” meets “Aha” ist ziemlich in die Hose gegangen. Entweder Rock oder Synthie-Pop, aber beides zusammen wirkt wie ein rein mit dem Computer erzeugtes Album, was mit ehrlicher Musik nichts mehr zu tun hat. Alles total Plastik und langweilig. Emil kann doch eigentlich singen, wieso muss man die Stimme denn so langziehen und pushen? Aber da ich immer fair bleibe empfehle ich jedem, sich ein eigenes Bild zu machen. Geschmäcker sind nunmal verschieden. Ich kann jedenfalls in dem Fall “nur” 5/10 Punkten geben.
Spitzbart
“Spitzbart” heisst mit bürgerlichem Namen Björn Müller und erblickte 1976 das Licht der Welt. Sehr früh erkannte er, dass die Gitarre sein Lebensmittelpunkt sein würde. 1999 ging er nach Los Angeles, um am GIT (Guitar Institute of Technology) zu studieren. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete er für verschiedene Künstler von Jazz bis Metal, spielte Musicals und sogar beim Zirkus Roncalli. 2004 stieg er bei der Kölner Band “Frameless” ein und ab 2007 konzentrierte er sich auf seine eigene Musik und gründete sein Instrumentaltrio “Spitzbart”. Nebenbei unterrichtet Björn als Dozent an der New Music Academy in Offenbach und veröffentlichte eine Gitarren-DVD über Improvisationskonzepte. Weiterlesen…
Sodom – 26.04.08 – Essen – Turock
Bisher hatte ich es noch nicht erlebt, dass im Turock ein Konzert genau pünktlich angefangen hat. Doch diesmal war es soweit: Punkt 19.30 Uhr muß die erste Vorband -Ira Tenax- angefangen haben. Sowas doofes, denn ich war unpünktlich und erst kurz vor 20.00 Uhr da. So habe ich gerade mal einen halben Song mitbekommen. Schade, wollte mir die doch eigentlich anhören (und natürlich Bilder machen).
Naja, nicht zu ändern. Also schnell in die erste Reihe rechts aussen gestellt (da ist man ein bisschen geschützter als Mitte oder Links) und gewartet. Praktisch: ein Ablaufplan hing in Sichtweite, so wusste ich genau, wann es weiter gehen sollte. Weiterlesen…
The Kooks – Konk
Ein Lebenszeichen von “The Kooks”. Die letzte Veröffentlichung “Inside In/Inside Out” ist knapp 2 Jahre her und war ein Riesenerfolg. Über 2 Millionen Mal verkaufte sich die Scheibe und brachte megaerfolgreiche Singles wie “She Moves In Her Own Way”, “You Don’t Love Me”, “Sofa Song”, “Eddie’s Gun”, “Ooh La” und “Naive” mit sich. Das Quartett aus Brighton spielte ausverkaufte Shows in UK, Amerika und in der ganzen Welt und trat als Support mit den Rolling Stones auf. So etablierten sich “The Kooks” als “großartige britische Band”. 2008 scheint ein vielversprechendes Jahr für die Jungs zu werden. Der Durchbruch gelang ihnen 2006 zusammen mit ein paar tollen Künstlern. Dazu zählen die Arctic Monkeys, Amy Winehouse und Beirut. Laut Luke war das Jahr 2007 ziemlich bedeutungslos was Bands angeht. Somit ist das jahr 2008 einfach perfekt für eine Rückkehr. Weiterlesen…
Small Jackets – Walking The Boogie
Um die Musik der “Small Jackets” zu beschreiben, bediene ich mich einfach ein paar Metaphern, wie ich sie aus der Presseinfo entnehmen konnte. “Stell Dir vor Du bist in der Kühlwarenabteilung eines ortsansässigen Supermarktes, spielst Luftgitarre und singst so laut Du kannst. Oder Du ertappst Dich dabei, wie Du nach jedem Spiegel oder jeder reflektierenden Fensterscheibe in Deinem Haus Ausschau hälst, damit Du Deine schönste Mick Jagger Pose üben kannst.”
So gehts Dir nämlich wenn Du Dir das Debütalbum der “Small Jackets” aus Italien anhörst. Das Album klingt wie ein Soundtrack zu Deinem 60er Jahre Roadtrip.
Das reicht noch nicht? Ok, dann versuche ich mit den üblichen Mitteln, das Album irgendwie in die musikalischen Schubladen zu stecken, die man so kennt. “Walking The Boogie” ist ein gefährlicher Mix aus AC/DC Rock’n'Roll und Soul. Ein Vergleich mit den Hellacopters liegt sehr nahe. Und das nicht nur, weil auf der CD ein Aufkleber mit der Aufschrift: “Special Guests: Nick Royale & Strings (THE HELLACOPTERS)” klebt. Weiterlesen…
Salad Bowl – Akzeptanz statt Rassismus
Auf dem “Salad Bowl: Akzeptanz statt Rassismus” Sampler sind 16 regionle Bands vertreten. Die “Aktion Musik / local heroes e.V.” brachte diesen Sampler in einer Auflagenhöhe von 3000 Stück am 12.03.08 heraus. Was ist die Idee hinter dem Sampler? Der Ausdruck “Salad Bowl” steht für das Zusammenleben vieler verschiedener Kulturen, wobei jede Kultur ihre eigene Identität behält. Bildlich gesehen ergeben die Kulturen zusammen einen bunt gemischten Salat, bei dem die verschiedenen Zutaten erkennbar bleiben, jede einzelne ihren eigenen einzigartigen Geschmack behalten kann – im Gegensatz zum “Melting Pot”. Das Ziel von “Salad Bowl” ist es, der wachsenden Zahl von rechter Musik auf den Schulhöfen entgegen zu wirken und mit Hilfe von Musik für mehr Toleranz und Mitbestimmung einzutreten. In Umtauschaktionen kann man diesen Sampler gegen CDs mit rechter Musik tauschen. Neben den Konzerten dieser Reihe finden ausserdem noch Seminare zum Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, sowie Umtauschaktionen an Schulen statt. Weiterlesen…


















