The Mint – The Empire Of The Sun

Geschrieben am 21. Dezember 2007 von Andrea · Noch kein Kommentar
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Cover: The Mint - The Empire Of The Sun

Cover: The Mint - The Empire Of The Sun

“The Empire Of The Sun” ist die erste CD der Band “The Mint”. Der Bandname ist dem einst legendären Casinohotel Las Vegas mit dem Namen “Fear and Loathing in Las Vegas” entliehen. In diesem Hotel gaben sich Rock’n'Roll Größen wie Elvis, Cash, Led Zeppelin oder auch The Who die Ehre. The Mint machen Musik mit jeder Menge moderner Einflüsse und Elemenen aus der 60er und 70er Jahre Rockmusik. So wird Retromusik mit den Elementen des 20. Jahrhunderts aufgepeppt und wiederbelebt. Der Pressetext betitelt die Jungs als “schwierig” – macht doch nix, das ist heutzutage etwas Besonderes. Musiker von der Stange gibt’s heutzutage ja genug. 2003 war das Gründungsjahr von The Mint – und das mit Hilfe einer Suchanzeige, die liebevoll an einen Zigarettenautomaten geklebt wurde: “Gesucht! Sänger, Schlagzeuger, Bassist!” Weiterlesen…

Solche – Bild Dir eine Ausstellung

Geschrieben am 21. Dezember 2007 von Andrea · Noch kein Kommentar
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Cover: Solche - Bild Dir eine Ausstellung

Cover: Solche - Bild Dir eine Ausstellung

Es gibt ja wirklich wenig originelle Ideen was eine CD-Gestaltung angeht. Entweder man verpackt den Silberling in eine blaue Plüsch-Tasche oder als Pizza in einen kleinen Pizzakarton (siehe Die Ärzte) oder man fabriziert eine “black bottom oder red bottom” CD. Die Band “Solche” aus Chemnitz hatten gleich mehrere Ideen auf einmal. Die CD sieht ansich ganz normal aus, ist aber in einer VHS-Hülle verpackt – inklusive einem Booklet und einer BILD-Zeitung vom 05.03.2004. Ziemlich originell muss ich zugeben – doch noch origineller ist die Idee, die hinter den Songs steckt: Die Songs sind die musikalischen Umsetzungen und Interpretationen zu den Themen dieser BILD-Zeitung. So etwas Ähnliches gabs schonmal. Erinnern wir uns an die CD “Was viele nicht zu singen wagten” von der Band ROH, auf der die Band die Leserbriefe von verzweifelten und sex-neugierigen Teenies auf der berühmten Dr. Sommer Seite der BRAVO vertonte. Bei “Solche” wird aber nicht bloß der Text vorgesungen, nein er wird nach bester Philosophen-Manier interpretiert. Und dann ist da noch etwas: “Bild Dir eine Ausstellung” – das Wortspiel mit der BILD haben wir nun verstanden. Der Teil mit der Ausstellung erinnert mich doch sehr stark an das in meiner Schulzeit so gehasste “Bilder einer Ausstellung” von Modest Mussorgsky. Verwirrend, aber irgendwie ziemlich genial das ganze Konzept. Hinter der Musik der beiden Jungs aus Chemnitz steckt ein spielfreudiger Akustikrock mit einem Mann an den Drums und einer an der Gitarre und am Mikrophon. Weiterlesen…

Jam Sessions (Spielereview)

Geschrieben am 18. Dezember 2007 von Andrea · Noch kein Kommentar
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Jam Session (DS)

Jam Session (DS)

Im September 2007 gab Ubisoft – einer der weltweit größten Hersteller und Publisher von Computer- und Videospielen – bekannt, dass es ein Gitarren-Spiel für den Nintendo DS gibt. “Jam Sessions” heisst es und ist für 39,95€ (unverbindliche Preisempfehlung) im Handel erhältlich. Das Spiel ist aus der Reihe “Spiele für mich” und ist laut Hersteller eine bahnbrechende Musikerfahrung, die aus dem Nintendo DS eine tragbare Gitarre macht. Da Musik bekanntlich eine befreiende Wirkung auf den Menschen hat, ermöglicht Jam Sessions es jedem, immer und überall Musik zu machen – egal ob jemand Laie oder Musiker ist. Die deutsche Indie-Pop-Band Virginia Jetzt! fand die Idee so klasse, dass kurzum eine Kooperation mit Ubisoft entstand. Und Ubisoft trat bei der kommenden Virginia Jetzt Tour als Tour-Sponsor auf. “Jam Sessions ist ein idealer Begleiter, gerade wenn wir auf Tour unterwegs sind. Selbst wenn wir mal gerade keine Gitarre zur Hand haben, können wir so Ideen für neue Songs durchgehen. Der Nintendo DS macht einfach Spaß, und was noch wichtiger ist: Jam Sessions macht einfach Spaß”, äußert sich Virginia Jetzt! Sänger & Gitarrist Nino Skrotzki in der Presseinfo.

Virginia Jetzt!

Virginia Jetzt!

Jam Session - Screenshot 1

Jam Session - Screenshot 1

Und die Bedienung ist wirklich wie vom Hersteller versprochen kinderleicht. Auf dem Touch-Screen kann man in die Saiten hauen und mit Hilfe des Steuerkreuzes lässt sich die gesamte Akkordpalette abrufen. Und das was dann aus den eingebauten Lautsprechern herauskommt hört sich – wenn nur die eingebauten Lautsprecher verwendet werden – zwar etwas dünn, aber authentisch wie eine Santa Cruz-Gitarre an. Unterstützung gibt es natürlich auch. Sogar der Auf- und Abschlag hört sich unterschiedlich an. Jam Sessions bietet eine riesen Auswahl an älteren und aktuellen Songs zum Nachspielen und Mitsingen. Die Kreativen unter Euch können den interaktiven Notizblock nutzen, um die selbst komponierte Musik spielen und speichern zu können. Auch wenn man musikalisch nicht so bewandert ist wie so mancher Künstler ist es möglich, anständige Töne aus dem Ding heraus zu bringen. Mit den Unterrichtsstunden kann jeder Anfänger Rhythmusgefühl entwickeln und bekommt ein Gefühl dafür, die man mit einer Gitarre umgehen soll. Im Übungsmodus wird alles angezeigt was zu beachten ist: Schlagmuster, Auf- oder Abschlag, Dauer des Akkords etc.. Zusätzlich kann man die Songs abspielen. Jeder Spieler hat immer die freie Wahl: vom Stil (Akustisch oder mit Verzerrung, Höhen und Tiefen, Tremolo…) bis hin zu den Halleffekten kann alles beliebig eingestellt werden. Und damit das Auge auch etwas zum Schauen hat, kann man noch aus zahlreichen Hintergrund-Designs wählen. Zusätzliche Grafiken können durch gute Performances hinzugewonnen werden.

Soweit zur Funktionalität…
Aber wie waren meine ersten Erfahrungen mit dem Spiel:

Jam Session - Screenshot 2

Jam Session - Screenshot 2

Mein erster Gedanke war natürlich: “Oh, ein Guitar Hero für die Jackentasche”, aber gerade durch das Taschenformat wird das Spiel nochmal so interessant und ist das perfekte Mittel gegen Langeweile. Da man die Akkorde leicht mit dem Steuerkreuz wählen kann, kann natürlich jeder das Spiel bedienen. Der Klang ist wie vom Hersteller versprochen erstaunlich gut und kommt über eine extra Anlage noch viel besser zur Geltung. Soli sind hier leider nicht möglich, da man mit dem angezeigten Saitenstrang nur Akkorde spielen kann. Bei den Soundsamples hätte ich mir persönlich neben Nena und Bob Marley noch mehr Klassiker gewünscht. Die Bedienung mittels Touchpad ist sehr gewöhnungsbedürftig, da man schon etwas Kraft aufwenden muss, um den Akkord laut anschlagen zu können. Da musste ich mich anfangs etwas überwinden, aber dank Schutzfolie auf dem Display traue ich mir da nun mehr zu.

Fazit:

Jam Sessions hält was der Hersteller verspricht. Jüngere Spieler können ihr musikalisches Können fördern und nach Herzenslust schrammeln. Musiker können sich mit dem Spiel bestens Spaß verschaffen – ob im Tourbus oder auch beim gemeinsamen Jammen. Bis auf die meiner Meinung nach fehlenden Song-Klassiker als Vorlage und der etwas gewöhnungsbedürftigen Bedienung gibt’s absolut nichts zu meckern. Und auch wenn ich 10/10 Punkte vergebe bleibt noch zu sagen, dass das Spiel keinesfalls die echte Gitarre ersetzen soll – das Spiel ist eine einfache Lösung für alle, die unterwegs komponieren, Spaß haben und jammen wollen.

Do Androids Dream Of Electric Sheep – Snapshot Lamento

Geschrieben am 18. Dezember 2007 von Andrea · Noch kein Kommentar
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Cover: Do Androids Dream Of Electric Sheep - Snapshot Lamento

Cover: Do Androids Dream Of Electric Sheep - Snapshot Lamento

Wie jetzt? Träumen Androiden von elektrischen Schafen? Viele werden sich fragen, wie man auf einen solchen CD-Titel kommt. Die Erklärung liefert eine kurze Suche im Internet: Der Bandname lehnt sich nämlich an die gleichnamige science fiction Novelle von Philip K. Dick aus dem Jahr 1968 an. Sicherlich eine gute Idee, aber ob man sich so den Bandnamen besser merken kann sei dahingestellt. “Do Androids Dream Of Electric Sheep” kommt aus Luxemburg und wurde 2004 gegründet. Was macht eine Band mit so einem seltsam klingenden Bandnamen für Musik? Ich würde es als Screamo-Hardcore-Metal bezeichnen. In ihrem Debüt “Snapshot Lamento” zeigt schon der Opener “Renaissance” was “DADOES” uns in den restlichen 11 Tracks um die Ohren hauen werden. Weiterlesen…

Medley Jukebox – Francis 4 Coppola

Geschrieben am 18. Dezember 2007 von Andrea · Noch kein Kommentar
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Cover: Medley Jukebox - Francis 4 Coppola

Cover: Medley Jukebox - Francis 4 Coppola

Medley Jukebox entstand aus Musikern einer Band namens “Myein”, welche sich im Sommer 2004 getrennt hatte. In ihren 2 Existenz-Jahren spielte “Myein” über 40 Gigs in verschiedenen Ländern wie Luxemburg, Frankreich, Belgien, Deutschland und Italien und nahm einige Demos auf. Auf welche Art von Musik darf man sich nun bei “Medley Jukebox” freuen? Tja so einfach ist die Frage leider nicht zu beantworten. Denn das was meinen Ohren hier geboten wird, ist absolut schwer zu beurteilen. Wenn ich ehrlich bin ist der Musikstil eine Mischung aus Funk, Rock, Screamo, Britpop und einer Prise Pflanzenextrakten. Hier fällt mir gerade das Feeling ein, was so beim Hören von alten Pink Floyd und Jimi Hendrix Songs aufkam. Man setzt sich aufs Sofa, legt die CD ein und driftet einfach ab. Hier hört es sich wirklich so an, als könnten sich die einzelnen Musiker nicht für eine feste Musikrichtung entscheiden. Deshalb das “Medley” im Bandnamen? Weiterlesen…

Spiteful – Come Out And Play

Geschrieben am 18. Dezember 2007 von Andrea · Noch kein Kommentar
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Cover: Spiteful - Come Out And Play

Cover: Spiteful - Come Out And Play

Irgendwie wird man momentan überhäuft mit CDs und Bandnamen mit seltsamen Bezeichnungen. Ist anscheinend ziemlich modern geworden, da jede Band versucht irgendwie anders zu sein als die anderen. So sagt dem Hörer das Debütalbum der italienischen Punkrockern “Spiteful”, dass er rauskommen soll zum Spielen (“Come Out And Play”). Laut Pressetext spielen die Jungs aus Varese Punkrock, gepaart mit Rock’n'Roll und einen Touch Pop – Punk’n'Roll also. Das Coverartwork ist jedenfalls vielversprechend und mit der Erwartung hier feinstem Rock’n'Roll zu lauschen legte ich die CD ein und drückte auf Play. Aber was ist das? Rotziger Rock’n'Roll mit einer punkig angehauchten Stimme und sehr viel Emo-Core Einflüssen. Tja schade… Weiterlesen…

Blinding Zoe – Blinding Zoe (EP)

Geschrieben am 18. Dezember 2007 von Andrea · Noch kein Kommentar
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Cover: Blinding Zoe - Blinding Zoe (EP)

Cover: Blinding Zoe - Blinding Zoe (EP)

Blinding Zoe aus Karlsruhe bestehen seit 2001 im aktuellen Line-Up, was man einer Band heutzutage wirklich anrechnen muss. Und dabei werden sie immer lauter und rockiger. Hier handelt es sich allerdings nicht um neues Material, sondern um die Wiederveröffentlichung des Debüts aus dem Jahr 2005.

Line-Up:

Mark Neusatz – Gesang, Gitarre
Patrick Hirchberger – Drums
Hendrik Jakubowski – Bass Weiterlesen…

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