Rock Hard Festival 2007
Bullet 15.45 – 16.30
Crucified Barbara 16.50 – 18.40
Heaven Shall Burn 19.10 – 20.10
Grave Digger 20.40 – 21.55
Hammerfall 22.25 – 23.55
Bisher bin ich noch nicht auf dem Rock Hard Festival gewesen, aber da ich die Karte geschenkt bekommen hatte, war ich dieses Jahr mit dabei. Die ersten Bands fangen Freitags schon um 15.45 an, die konnte ich nicht sehen, da ich noch bis Nachmittags arbeiten musste. Bullet, Crucified Barbara und Cararact habe ich also verpasst. Aber pünktlich zu Heaven Shall Burn um 19.10 waren wir auf dem Gelände. Zum Glück ist ja die Anbindung mit Bus und Bahn ziemlich gut. Von der Haltestelle aus geht man zunächst über eine Park-/Campingfläche. Und direkt am allerersten Zelt direkt bekannte Gesichter, einige Kollegen trifft man irgendwie überall. Tja, auf dem Rock Hard Festival sind an diesem Wochenende schliesslich viele Metaller anzutreffen. Weiterlesen…
InfiNight – Sea Of Knowledge
Von den ganzen regionalen Bands für die ich Rezensionen geschrieben hatte ist InfiNight wohl die Band, die praktisch vor meiner Haustür wohnt: in Saarbrücken.
Gegründet wurde “InfiNight” im Frühjahr 2001 von Sänger Martin Klein, Gitarrist Marco Grewenig, und Bassist Kai Schmidt. Bald schon stießen Dominique Raber, ebenfalls Gitarre, und Hendrik Reimann am Schlagzeug hinzu. In den Anfängen wurden wie bei vielen anderen Bands in ihrer Anfangszeit Coverversionen bekannter Bands (z.B. “Master of Puppets” von Metallica) gespielt. Da Coverversionen auf Dauer auch langweilig werden können beschloss die Band Eigenkompositionen einzuspielen. Weiterlesen…
Alex Amsterdam – Lonely streets and empty lanes
Alex Amsterdam, Sänger und Songwriter aus Düsseldorf und 26 Jahre alt hat seinen Lebensweg gefunden: “Einmal im Leben kommt für jeden der Punkt an dem man weiss, wo man hin will. Und ich weiss es jetzt!” So schnappte Alex seine Gitarre und machte sich solo auf den Weg. Er sammelte bereits als Songwriter, Gitarrist und Leadsänger der Alternative-Band “Queen Mom” fleißig Bühnenerfahrung. Solo bespielte er schon Locations in Berlin, Köln, Hannover, Offenbach und einigen weiteren deutschen Städten. Seine Songs beschäftigen sich mit eigenen Gefühlen und Erfahrungen, aber auch Alltagsproblemen. “Wenn ich Songs schreibe weiss ich vorher nie genau wohin die Reise geht. Textlich wie musikalisch kann alles passieren. Ich schreibe darüber wie es ist, ständig abgebrannt zu sein wie auch über nicht ganz ernst gemeinte Selbstmordgedanken enger Freunde.”
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AKANOID – Cocktail Pop
Nach zwei Auskopplungen (On Air Again & Usual Freak) aus dem vorliegenden Album “Cocktail Pop” kam am 20.04.07 endlich der Longplayer heraus mit 13 Songs und einem Video “On Air Again”. Vom ersten bis zum Letzten Song erlebt man die riesige musikalische Bandbreite und der Abwechslungsreichtum der beiden Masterminds Hilton und Uwe. Den Musikstil kann man hier wohl als Elektropop oder Elektrorock bezeichnen, aber jeder Song ist einzigartig und überzeugt durch andere Klangelemente. Mal treibend in “Nexx”, mal spärisch in “Caught In Sphere” oder auch Spielchen mit Danceelementen in “E-Motion”, Synthie “Game Boy”, Wave “I Swear” und Indie “Usual Freak”. Man trifft aber auch 80er Elemente an (“Same Old Song”) oder sogar eine Coverversion des Megadeth Klassikers “Peace Sells”. Mischt man dann alle musikalischen Elemente der CD zusammen dürfte so etwas herauskommen wie “Under The Line”. Ihr seht schon: Es fällt mir sichtlich schwer ein typisches musikalisches Element zu nennen was für die Band AKANOID steht. Die Mischung ist’s die die Band so unverwechselbar macht.
Erasure – Light At The End Of The World
Erasure? Die gibt’s noch? Das Letzte was ich von den beiden Jungs gehört habe war 1994 die Single “Always”. Nun zogen sich Vince Clarke, Andy Bell und Produzent Gareth Jones (Depeche Mode, Wire, Clinic, Nick Cave and the Bad Seeds) im letzten Herbst sechs Wochen lang in ein abgelegenes Cottage zurück wo sie sich auf die Aufnahme ihrer neuen CD “Light At The End Of The World” konzentrieren konnten. Am 18. Mai erscheint der Silberling bei EMI Music. Die Entstehung von “Light At The End Of The World” ging ausgesprochen diszipliniert vonstatten und begann via Internet. Clarke und Bell tauschten ihre Ideen per E-Mail aus, trafen sich bei zwei Songwriting-Sessions in Maine und alles endete damit, dass Bell im Studio seine Texte schrieb und überarbeitete, während die Tracks täglich von Clarke und Jones zusammengebastelt wurden. Dennoch blieb der Songwriting-Prozess, der ihnen bereits über dreißig Top 40-Singles und elf Top 20-Alben beschert hatte auch bei diesem Album unverändert. Vince Clarke erklärt: „Wenn es an die Aufnahmen zu jedem unserer bisherigen Alben ging, setzten Andy und ich uns mit einem Mikrokassettenrekorder in einem Raum zusammen. Wenn wir diesen Raum betraten, gab es noch keine Melodien, gar nichts, und das war das Erstaunliche daran. Ich spielte Gitarre oder Klavier – eine Akkordfolge, die mir interessant erschien. Und Andy sang eine Melodie zu dieser Akkordfolge. So ging es dann etwa vier Akkorde oder acht Takte lang weiter. Darauf folgte meistens eine melodische Idee mit einem Akkordwechsel, noch ein kurzes Stück, und dann die nächste Akkordfolge. Es gab vier oder fünf solcher Teile, die wir auf dem Recorder aufnahmen. Danach hörten wir uns alles noch einmal an, suchten uns die Teile aus, die uns für den Refrain gefielen und setzten sie zusammen.“
Senzoo Lab-Project – Could You Do Me A Favour?
Mit Emo wurde in den letzten Jahren eine neue Musikrichtung betitelt, die Punk auf die Popschiene setzt und ihn für jeden zugänglich gemacht hat – sogar das eine oder andere Gastspiel in den Musikcharts konnte damit verzeichnen werden. Seither hat sich die eine oder andere Band – die einen mehr, die anderen weniger erfolgreich – daran versucht, aber auch bei Emo machen sich Nebenwirkungen über kurz oder lang bemerkbar, und so ist aus dem Trend mittlerweile ein ziemlich vorhersehbares Genre geworden, in dem nur noch selten innovative Akzente gesetzt werden – und daran konnte auch die saarländische Band Stupid nichts ändern. Weiterlesen…
Destruction – 11.05.07- Turock in Essen
Eigentlich ist Thrash-Metal ja nicht ganz meine Musikrichtung, aber wenn so eine Kult-Band wie Destruction schon mal in der Nähe spielt, und dann noch die einzige Headliner-Show in diesem Jahr, kann man ja schon mal über seinen Schatten springen und sich das ganze trotzdem mal anschauen- und hören. Vor allem, bei dem Preis: 13,- VVK und 15,- Abendkasse ist für eine so große und bekannte Band nun wirklich nicht viel. Da können sich andere Künstler mal ne Scheibe von abschneiden.
Das Ganze sollte um 19h beginnen, als Vorbands sind Prethrash und Commander aufgetreten. Da ich allerdings erst nach 20h da war, habe ich Prethrash gar nicht und von Commander nur noch die letzten paar Lieder mitbekommen. So kann ich also zu deren Musik nicht wirklich viel berichten. Aber für ein paar Fotos hatte es denn doch noch gereicht
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