Woodstage Open Air 2003
Die schwarzen Massen wälzten sich in der schon vormittäglich großen Hitze langsam in das schattige Kühl des Gründelparks, mitten im sächsichen Glauchau gelegen, immer weiter in Richtung Bühne. Schon seit um 10 Uhr am Morgen des 19. 7. wurden die Leute dorthin gelassen, wo später schätzungsweise fünf- bis sechstausend Menschen gestanden hatten. Während die meisten sich noch unter den Bäumen aufhielten, wo es einigermaßen zu ertragen war, so wir, bewiesen andere schon große Ausdauer, indem sie sich die erste Reihe sicherten. (Das Mädel, das später neben mir stand, hatte dort von Anfang an bis nachts um 1 ausgeharrt, nur, um Wolfsheim zu sehen. Respekt!
) Trotz der vielen Schwärze im Publikum war es doch ziemlich “bunt” gemischt, so sah man Punks und Goths, jene zwischendrin, ganz normale Menschen und auch einige grellpink-gehüllte J.B.O.-Fans, die damit natürlich sehr auffielen. Die Stimmung war trotz der Hitze gut – wer wollte schon Stress machen, wenn ihm so heiß war?! ![]()
Die Stimmung hob sich, nachdem der Moderator verkündete, dass bis jetzt alles prima gelaufen wäre und man deswegen sogar eine Viertelstunde früher beginnen konnte. Sowas kommt nicht häufig vor, deshalb schon einmal an dieser Stelle ein Lob an Organisatoren und Crew des Festivals.
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Flower & Power – 2003
Vom 11. bis zum 13. Juli röhrten in Oelde wieder die Motoren. Zum dritten Mal war das Harley-Festival Flower & Power angesagt, dass sich mittlerweile zu einer festen Größe im Kalendar deutscher Harleyfahrer etabliert – und der Veranstalter hat sich auch heuer wieder voll ins Zeug gelegt, um das vorherige Festival zu toppen.
Das Programm versprach auch großes, denn für Freitag Abend war der Hammer der letzten beiden Tage angesagt: Riff/Raff, eine AC/DC-Coverband. Auch der Samstag Abend war mit der Red Roses Rock Show und der Metal-Combo Gun Barrel musikalisch sehr gut bestückt.
Neben der Musik gab es natürlich noch mehr zu sehen. Da wäre z.B. eine Burnout-Show, Abendrunfahrten, eine Händlermeile oder eine Striptease-Show. Weiterlesen…
Interview – Sandra Nasic
Am 27.07.2003 war die Frontfrau der Guano Apes, Sandra Nasic, zu Gast in unserem Chat.
Der Chat fand um halb drei Uhr nachts statt, nachdem sie kurz zuvor noch auf der Bühne des Alive-Festivals stand.
Hier nun der Auszug der Fragen, die gestellt wurden (bei der Rechtschreibung haben wir ein bisschen nachgebessert
:
Frage: Sag mal, was ist besser? Auf einem Festival zu spielen oder bei den Konzerten einer Tour?
Sandra: Och, eigentlich ist beides ganz cool: bei Festivals sind aber mehrere Bands zugegen; das gefällt
Frage: Also guckst du dir die andern Bands auch an? Wenn ja, so richtig im Publikum?
Sandra: Ja, gestern hätte ich mir Public Enemy ansehen sollen, war aber so spät
Frage: Wie ist denn eure neue Single angekommen?
Sandra: Quietly kommt überraschend gut an
Frage: Seid ihr denn auch mit dem Abschneiden des neuen Albums zufrieden und mit den Reaktionen der Fans?
Sandra: Ich denke wir haben diesmal einige Guano Kritiker für uns gewinnen können; das find ich schön
Frage: Ist ein festival mit vielen Fans geiler als ein Konzert in einem eher kleineren Club? Oder ist die Nähe das was das Konzert ausmacht? Weiterlesen…
Christina Stürmer – Freier Fall
Auch Österreich hatte seine Version von “Deutschland sucht den Superstar”, jedoch hieß es hier zu Lande “Starmania” und gewöhnungsbedürftige Ausreißer wie Daniel Küblböck sind uns zum Glück erspart geblieben – bzw. nur bei den “Leider Nein”-Kandidaten kurz aufgetaucht. Christina Stürmer wurde lange Zeit als Favoritin auf den Sieg gehandelt, musste sich am Schluss aber mit dem zweiten Platz begnügen – an ihr sieht man aber ganz deutlich, auch die Zweiten können Sieger sein. – Während Michael Tschuggnal als Starmania-Sieger automatisch zu Peter Wolff nach LA fliegen durfte um dort die Arbeit fürs erste Album aufzunehmen, hat der Starproduzent darauf bestanden auch Christl für Aufnahmen nach Los Angeles zu holen.
J.B.O. Wuppertal 2003
Am 25.7. war es in Wuppertal wieder so weit. Nach knapp zwei Jahren ohne J.B.O. konnte in Wuppertal wieder gewuppert werden. Erst war geplant, wieder auf der Waldbühne zu spielen, allerdings wurde das knapp eine Woche vor dem Konzert geändert. So fand das Konzert in der “Börse” statt, was allerdings nichts mit dem Finanzmarkt zu tun hat. In diese Halle passten rund 800 Leute und sie war auch komplett ausverkauft. Das und die sowieso schon recht warme Luft sorgten dann für ein recht schwüles Klima dort. Selbst die zwei Ventilatoren konnten dagegen nicht helfen. Ein Lob aber an die Security, die die ersten Reihen mit Wasser versorgt haben.
Kommen wir aber nun zum eingentlichen Konzert. Um 19 Uhr sollte es losgehen, der Support kam allerdings erst gegen 19.30 Uhr auf die Bühne. Er ist Solokünstler und nennt sich Sascha Gutzeit – er spielt Musik so in der Richtung Götz Widmann. Allerdings kommt er nicht an die Klasse heran und die Texte sind ziemlich derb. Meinen Geschmack traff es überhaupt nicht, ein paar der Zuschauer haben aber trotzdem lauthals mitgesungen. Nach gut 20 Minuten war es aber auch schon wieder vorüber. Gegen 19.50 Uhr verschwand er schon von der Bühne und machte der JBO-Crew platz, die die Instrumente der Band aufbauten. Weiterlesen…
Rock Im Park 2003
Abgelegt unter: Konzertberichte
Pfingsten war es wieder so weit – Rock am Ring und Rock im Park standen vor der Tür. Mein Pfingstwochenende verbrachte ich in Nürnberg bei Rock im Park. Diesmal mit super Headlinern: Metallica, Iron Maiden, Placebo, Zwan, Audioslave und vielen mehr.
Die größte Enttäuschung für viele Rock im Park-ler und mich war die Absage der Band Linkin Park (aufgrund der plötzlichen Erkrankung ihres Sängers Chester Bennington).
Doch man fand einen würdigen Ersatz: Placebo, welche nach der Meinung einiger Fans nicht an Linkin Park rankamen, aber doch für die kurze Zeit zwischen Booking und Festival (3 Tage!) nicht schlecht waren. Allerdings haben wir das nur dem niederländischen Pinkpop-Festival zu verdanken, da dort extra das Programm geändert wurde, um den Auftritt der Band beim Rock im Park möglich zu machen. Meine persönlichen Highlights waren Placebo, Apocalyptica, Cave In, Stone Sour und die Emil Bulls – denn die haben echt gerockt! Weiterlesen…
Fiddler’s Green – Erlangen – 05.07.2003
“Hier haben Fiddler’s Green schon vor 12 Jahren gespielt. Damals allerdings nachmittags um Vier und noch ohne mich…”, erzählte mir Stefan nach dem Konzert. Ja, hier mitten im Wald gleich neben der Jugendfarm Meilwald scheint die Zeit wirklich nicht viel angerichtet zu haben – die alten Schießanlagen noch von vor-dem-Krieg stehen immer noch. Geschossen wird hier aber nicht mehr, dafür gab’s am 5. 7. ne gehörige Portion Irish-Independent-Speedfolk und der war mindestens genauso laut. *g* Weiterlesen…













