J.B.O. – 28.07 – Triptis
Am 28.7. machte ich mich aus meinem kleinen verschlafenen Kaff auf nach Triptis aufs Butzemannfest, wo an diesem Tag J.B.O. spielen sollten. Also packten Floh und ich uns in meine kleine Rennsemmel und fuhren Richtung Nordosten. Es war herrliches Wetter (eigentlich schon fast viel zu schön, um auf ein Konzert zu gehen *g*), es gab genug Parkplätze in der Nähe des Geländes und die Speisen und Getränke hab ich selten so billig erlebt. Kaum dort angekommen, sah ich schon bekannte Gesichter, Marcus (der J.B.O.-Stuntman und Manager) der heute sein letztes Mal mit J.B.O. unterwegs war und außerdem ein paar Leute vom Fiddler’s Green Fanlager, zu denen wir uns auch gleich dazugesellten. Die dort Anwesenden hatten ungefähr das Durchschnittsalter von 20 Jahren. Leute, die älter als 40 waren, gab es fast gar nicht. Weiterlesen…
Veldenstein Festival 2002
20 Jahre Haindling – Bühnenjubiläum
Unter diesem Motto war Buchner und Band auf dem Veldensteiner Festival am Freitag zu Gast. Das Wetter war zwar ziemlich kühl und bewölkt, aber wenigstens regnete es nicht.
Aber der Reihe nach. Zuerst war da ja noch diese Vorgruppe. Orchester Bürger Kreitmeier. Ich will nicht motzen, aber irgendwie passten die beiden so gar nicht zum Haindling Publikum, daß im übrigen im Altersschnitt die 30 überschritten hat. Sehr wenig junges Volk war dabei. Aber zurück zu OBK. Die Sexbombe Kreitmeier hat zwar ‘ne richtig gute Stimme – und Bürger kann auch richtig gut E-Gitarre spielen – aber beide zusammen?? In wenigen Worten zusammengefasst:
SCHRILL UND SCHRÄG. Um 20h ging es für ca. 45 Minuten mit mehr oder weniger viel Geschrei aus Kreitmeiers Kehle los. Eine Textzeile aus einem der Lieder hiess: “Oh wäre ich doch heute im Bett geblieben.” – Vereinzelt hörte man aus dem Publikum. “Hätte sie’s nur getan.” Weiterlesen…
Men Of War – Hail to Bännjerländ
“Men Of War” ist eine Manowar Coverband und wurde im Jahre 2000 von Mayer Columbus gegründet. Jetzt erschien ihre erste Demo-CD “Hail To Bännjerländ”, bei der ich erst nicht so recht glauben wollte, dass eine Coverband so nah an das Original herankommt, wie “Men Of War” es geschafft haben.
Line-Up:
- Mayer Columbus: Drums and percussion
- Patrick Adams: Vocals
- Worms Logan: Guitars Weiterlesen…
Taubertal Open Air 2002
Das diesjährige Programm des Festivals lies viel erwarten. Aufgrund der Aussage des Veranstalters: “Restlos Ausverkauft”, entschlossen wir uns die Anreise schon am Donnerstag anzutreten um dem drohenden Verkehrschaos möglichst aus dem Weg zu gehen.
Vor Ort empfing uns eine durch tagelangen Dauerregen aufgeweichte Wiese namens “Campingplatz 1″. Hier war mit einem normalen Fahrzeug keine Weiterkommen. Doch die hatte vorgesorgt und 3 Traktoren zogen die Camper auf ihren gewünschten Stellplatz. Grosses Lob. Weiterlesen…
Converge – Jane Doe
Wie setzt man eine gescheiterte Beziehung musikalisch um? Vor allem wenn man der Liebsten immer noch nachtrauert? Sanfte Streicherarrangements, poppige Melodien, gefühlvolles Säuseln ins Mikrophon? Wohl kaum. Aufgestaute Gefühle müssen artikuliert werden. Die Agonie des eigenen Daseins hinausschreien. Verarbeitung durch Läuterung, Catharsis. Genau das zelebrieren die Bostoner Converge auf ihrem mittlerweile vierten Studioalbum namens *Jane Doe*. Leiden als Selbsttherapie und damit mal eben die Messlatte eines ganzen Genres ein gutes Stückchen höher legen. Mit welchem Genre haben wir es hier zu tun? Schwer zu sagen. Mathcore? Powerviolence? Chaoscore? Von jedem etwas vermutlich.
Nightwish – Century Child
Schon mal eins vorweg: Man wird sehr überrascht sein, wenn man sich diese Scheibe anhört! ![]()
Das in nunmehr schon sechs Jahren Bandgeschichte vierte Album “Century Child” von Nightwish erschien am 24. 6. 2002 und stellt gleichzeitig den dramatischen Höhepunkt der finnischen Metal-Barden dar, denn höchstwahrscheinlich wird es auf unbestimmte Zeit erst einmal das letzte Album sein, bei dem Sängerin Tarja Turunen mitwirkt, weil sie sich nun vollständig ihrem klassischen Musikstudium und ihrer Opern-Ausbildung widmen will.
Im Juli 1996 von Tuomas (Keys & Piano), Tarja (Vocals) und Emppu (Guitars) gegründet, entwickelte sich die Band schon früh zu einem bombastischen Erfolgsprojekt. Ihre Mischung aus Power/Melodic-Metal, Klassik und einer grandiosen Opernstimme zog damals schon die Ohren auf sich. Allein ihre allererste Single “The Carpenter” stieg bis auf Platz 8 der finnischen Single-Charts. Die Alben “Angels Fall First”, “Oceanborn” und “Wishmaster” wurden nicht nur zu nationalen, sondern auch zu internationalen Hits – die junge Band um die charismatische Sängerin wurde vom Erfolg beinahe überschüttet. Von riesigen Tourneen über den ganzen Erdball, Titelstorys in namhaften Blättern wie Rock Hard und Metal-Hammer… Die ganze Palette war dabei. Doch was macht den Charme dieser einzigartigen Band aus? Und vor allem: Kann das neue Album dieses schwere Erbe antreten und die Erfolgsgeschichte fortsetzen? Wir wollen den Silberling einmal genauer beleuchten.
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Forestglade – Wiesen – 2002
Eigentlich hatte ich nicht vor dieses Festival zu besuchen, eine Entscheidung die ich sicher bereut hätte, aber eine höhere Macht zwang mich dazu meine Pläne zu ändern. Also fand ich mich Freitag Morgen in einem Auto auf dem Weg nach Wiesen wieder.
Wiesen hat Tradition – mehrmals im Jahr finden dort Festivals statt, mit Musikdarbietungen z.B. aus Rock, Pop oder Jazz. In Wiesen trifft man sich, und so liegt es nahe, dass besonders bei den mehrtägigen Events auf dem Festivalgelände und den Campingplätzen die Stimmung besonders ausgelassen ist, ja schon fast an ein Jugendcamp erinnert. Durch das nicht sehr weitläufige Konzertgelände kommt man sich nicht verloren vor und das Festival ähnelt eigentlich einer großen Party. Weiterlesen…
















