Donauinselfest 2002 – Wien
Der Juni an sich, war in diesem Jahr besonders heiß. Neben tropischen Temperaturen gab es die Spiele der Fußball WM, Formel 1 und das Wiener Donauinselfest.
Die meisten Jugendlichen aus Wien und Umgeben lassen sich diesen Event nicht entgehen und besuchen die Insel an mindestens einem der drei Festivaltage, denn neben der Tatsache, dass alle Konzerten dort gratis sind, lässt es sich auch von der Stimmung kaum mit anderen Events dieser Art vergleichen.
Wegen dem WM Spiel Türkei – Senegal mussten wir unsere Abfahrt zum Inselfest vorerst sogar noch etwas verschieben, aber danach haben wir uns schnellstens auf den Weg gemacht und sind nach Wien gefahren. Zuerst haben wir der Ö3 Bühne einen Besuch abgestatten um einmal einen ersten Eindruck zu gewinnen. Dario G waren da gerade auf der Bühne und haben versucht die Zuschauer in Stimmung zu bringen >Hello Austria, Make Some Noise!!!<. Weiterlesen…
Erlangen – Live im Westbad
Nach fünfjähriger Pause fand nun am 15.6.2002 zum ersten Mal wieder das Live im Westbad Festival statt – nicht zuletzt anlässig des 1000jährigen Stadtgeburtstages. Zu Gast waren “alle Söhne Erlangens”, das heißt, einige der großen Bands, die diese Stadt hervorgebracht hat. Ein wahres Staraufgebot bestehend aus den Bands J.B.O., Fiddler’s Green, Heinz, Merlons Lichter sowie dem fränkischen Stand-Up-Comidian der ersten Stunde Klaus Karl Kraus lud zu einer regelrechten Mega-Party ein. Eine ungewöhnliche Mischung, die sich allerdings recht vielversprechend anhört. Außerdem gab es auf dem Festivalgelände, also, der Liegewiese, noch einige Händler, die an diesem Abend wohl auch einigen Umsatz machten. Auf dem relativ großen Gelände befanden sich eine große Bühne und außerdem eine kleinere am Sprungturm. Weiterlesen…
Die kleinen Götter – Zuhause
Da gibt es jetzt so ne Art Amerikanische “Him” Version Namens “Die my Darling”. Mit Ihrem Debut Album “Virulent” wollen die 4 Jungs also die Charts stürmen?
Wäre da nicht der krampfhafte Versuch einen Marilyn Manson zu kopieren, und die Elektronische Musik in eine Him Spalte zu schieben hätte es bestimmt mehr Erfolg gebracht, man kann nur zu genau heraus hören, an was für kriterien, zum Erfolg, sie sich orientierten. Der Gesang hört sich daher etwas zu sehr nach einer Mischung Ville Vallo und Marilyn Manson an. Einfach zu sehr nachgemacht. Eines haben die 4 Musiker aber nicht kopieren können, und das waren die Hit verdächtigen Songs, die Him und Manson zu Hauf komponiert hatten. Man findet auf dieser Platte leider keinen richtigen Ohrwurm. Keine kreativen Soli der Gitarren, und der Schlagzeuger lässt auch einige Wünsche offen, da er leider aus der Steckdose kommt. Da hatten die Macher von “Die my Darling” wohl keine Ambitionen einen menschlichen Drumer einzustellen, aus was für Gründen wohl immer, aber das wird sich dann vielleicht negativ auf das Live Bühnenbild auswirken.
Trotz vieler Kritik muss ich auch einen loben, und das ist der Produzent und Komponist der CD, der Bassist F.G.Reiche. Der Mann hat die Lieder mit vielen coolen Bass Grooves unterlegt, die tatsächlich der Einzigste richtige Höhepunkt auf der Platte sind. Womöglich wollte er alleine im Mittelpunkt stehn, denn er versteht es alle anderen Instrumente mehr oder weniger in den Hintergrund zu bringen. Weiterlesen…
Danzig – 7:77 I Luciferi
Bereits seit 25 Jahren ist Glenn Danzig in der Musikszene tätig, mit seiner jetzigen Formation seit 1987 und sorgt seitdem mit seiner zwischen Blues und Aggro-Rock pendelnden Musik immer wieder für Aufmerksamkeit. 1993
bekam er sogar für seine Live EP Thrall Platin.
Wer allerdings bei Glenn Danzig irgendein Schema oder einen festen Musikstil sucht, ist bei ihm an der falschen Adresse.
Nicht nur jedes Album, sondern auch jedes Lied klingt anders. Ich wäre – vor allem jetzt gleich gar nicht mehr – fähig, DANZIG in irgendeine Musikkategorie zu stecken, dafür deckt das Album zuviele Musikrichtungen ab. Weiterlesen…
Interview – Faun
Ich hatte bei meinem Interview doch tatsächlich das Glück, dass mir alle Mitglieder der Gruppe FAUN zur Verfügung standen.
Bevor ich allerdings anfange, möchte ich noch kurz die Musiker vorstellen:
Oliver Pade: der Organisator der Gruppe FAUN, Gesang, Schlüsselfiedel, keltische Harfe, Cister, verschiedene Lauten, diverse Percussioninstrumente
Fiona Rüggeberg: Gesang, Dudelsack, Rebab, Oud, Flöten, Chalumenaux, Pommer, versch. Rhythmusinstrumente
Elisabeth Pawelke: Gesang, verschiedene Drehleiern
Rüdiger Maul: Darabukka, Davul, Bendir, Tamborello, Riq, Berimbao, diverse Percussioninstrumente
Niel Mitra: Programming
venue: Was bedeutet der Name “Faun”?
Oliver: Das ist der Name eines Fabelwesens aus der griechischen und römischen Antike, der im Mittelalter immer noch häufig verwendet wurde. Faune sind Anhänger des Wald- und Wiesengottes Pan, der für Musik, Tanz und Liebe stand. In späterer Zeit wurde er aber immer mehr verteufelt und schließlich mit dem Teufel gleichgesetzt. Es besteht sozusagen ein gewisser Hang zur Natur. Weiterlesen…
Markus (Winterland)
Da ich in nächster Zeit keine Gelegenheit habe die Band “Winterland” live zu sehen um sie mit Fragen zu löchern, habe ich den Gitarristen Markus per eMail interviewt. Hier erfahrt ihr einiges über Winterland aus erster Hand.
Venue Music: Wie seid ihr auf den Namen “Winterland” gekommen? Hat der Name irgendeinen bestimmten Hintergrund oder wurde der eher willkürlich gewählt?
Markus: 1995 hatte ich ein Instrumental-Solo-Album aufgenommen, auf dem sich ein Song namens “Winter’s breath” befand. Dadurch kamen wir auf den ähnlich klingenden Namen Winterland, was primär dadurch begründet wurde, dass wir seinerzeit die ersten Bandfotos an Weihnachten 1996 im Schnee machten. Weiterlesen…
Nach der Sinne – Erlangen
Bei diesem Event war so viel geboten, dass ich nicht überall anwesend sein konnte. Ich werde aber in einer Art “Protokoll” versuchen über die Veranstaltungen, die ich besucht habe, zu erzählen.
Gegen 16.00 machte ich mich mit meinem Fotoapparat auf Richtung Fuchsenwiese, um mir ein Eintrittsbändchen zu besorgen. Die ganze Stadt stand bereits Kopf, viele Menschen sämtlicher Altersklassen tümmelten sich auf den Straßen, einige auch mittelalterlich kostümiert und jede Menge Künstler, die sich zu ihren Auftrittsorten begaben, bereits eine Vorstellung gaben oder einfach nur trainierten.
Dem bunten Treiben sah ich noch eine Weile zu während ich durch die Stadt schlenderte, doch plötzlich kam ein tierisches Hungergefühl über mich. Der Auslöser hierfür war der Geruch nach Essen, der vom Schlossplatz zu mir zog. Ich begab mich direkt dorthin, doch die Insel des guten Geschmacks verkaufte ihre Leckereien erst ab 18.00 Uhr. Da das nicht mehr allzulange dauerte, entschloss ich mich, zu warten, meine Bekannten, mit denen ich mich treffen wollte, eben an den Schlossplatz zu diktieren und außerdem mit Oliver Pade von FAUN Kontakt aufzunehmen (ich hatte bisher nämlich noch keinen der Gruppe gesehen). Weiterlesen…















